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Japanisches Plakat für "Frühlingssinfonie" mit Nastassja Kinski


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Homepage: www.fruehlingssinfonie.de


Frühlingssinfonie

1983 - 103 Minuten

REGIE: Peter Schamoni
DREHBUCH: Peter Schamoni / Hans Neunzig
KAMERA: Gerard Vandenberg
SZENENBILD UND AUSSTATTUNG: Alfred Hirschmeier / Defastudio Babelsberg MUSIK | MUSIC BY Robert Schumann
INTERPRETIERT VON: Dietrich Fischer-Dieskau / Babett Hierholzer / Gidon Kremer / Ivo Pogorelich / Wolfgang Sawalisch mit der Staatskapelle Dresden PRODUKTION: Peter Schamoni / Allianz Film / ZDF
VERLEIH: Columbia Pictures
WELTVERTRIEB: Cine International
mit: Nastassja Kinski, Herbert Grönemeyer, Rolf Hoppe, Bernhard Wicki, André Heller, Edda Seippel, Gidon Kremer, Wolfgang Greese, Marie Colbien, Margit Geissler, Kitty Mattern, Sonja Teichmann, Peter Schamoni u.v.a.

  Deutscher Filmpreis für Nastassja Kinski
Bayerischer Filmpreis für Regie
Verschiedene Festivalbeiträge und Preise
Prädikat: besonders wertvoll

Pressezitat
DIE WELT, 1983, Friedrich Luft

"Frühlingssinfonie" von Peter Schamoni setzt furios ein. Gidon Kremer, der Teufelsgeiger aus Russland, säbelt, als Paganini verkleidet, original eines von dessen wilden Capriccios vor einem Biedermeier-Publikum herunter. Da stockt einem schon der Atem. Auf der Empore des Saales das offene Gesicht des jungen Schumann (Herbert Grönemeyer). Er zuckt nach den wilden Rhythmen. Sein Entschluß steht fest. Er will "der Paganini des Klaviers" werden.
Schamoni schneidet sich zehn himmelstürmend traurige Jahre aus dem Leben Schumanns heraus. Er geht bei Friedrich Wieck (Rolf Hoppe), dem geschäftstüchtig kalkulierenden Vater des Wunderkindes, Clara Wieck (Nastassja Kinski), in die Lehre. Er muß aufgeben. Eine Handverletzung macht ihn für die Pianistenkarriere untauglich. Der junge Himmelsstürmer wirft sich auf die Komposition. Er verliebt sich in Wiecks begnadete Tochter. Der starre Vater will die Verbindung verhindern mit allen Mitteln. Man geht, um doch heiraten zu können, schließlich vor Gericht. Der Rabenvater, der seine ganze Liebe und das Kapital seines Herzens in die göttliche Pianistentochter geworfen hatte, verliert. Das junge Paar kann heiraten, kann endlich seine romantische Liebe für immer knüpfen. Das Happy-End ist umwölkt. Schamoni deutet an: Dies muß schiefgehen. Zwei Genies können einander nicht ertragen. Die menschliche Tragödie ist vorprogrammiert. Der Film klingt aus, deutlich in Moll. Dieser Film von Peter Schamoni ist mehr als nur die redliche Auspinselung von bekannten Musikerschicksalen. Er klingt wirklich. Er ist sehenswert. Sogar für Musikfreunde und Schumann-Kenner.

Kurzkritik
tip 8/83, Wolf Donner

Peter Schamoni ist eine Überraschung. Nichts Revolutionäres, kein Kunstkino, eher bewußt populär, mit Charme und Verve und einem zupackenden, ganz modernen Duktus, mit großartigen Schauspielern und einer neuen, historisch belegten Perspektive auf die Figuren.

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